AUSSCHREIBUNG
FORSCHUNGSPREIS STEIRISCHE MILITÄRGESCHICHTE
GESTIFTET VON DER OFFIZIERSGESELLSCHAFT STEIERMARK

Präambel
In der Absicht, die Erforschung und Dokumentation der steirischen Militärgeschichte vom 16. Jahrhundert bis in die Gegenwart sowie der militärischen Gedenkkultur – insbesondere durch Geschichtestudentinnen und -studenten, Historikern und Historikerinnen – zu unterstützen und zu fördern, lobt die Offiziersgesellschaft Steiermark den „Forschungspreis Militärgeschichte“ aus.

Der Preis soll für wissenschaftliche Arbeiten vergeben werden, deren Gegenstand militärische
– Personen und Personengruppen
– Einheiten
– Geschehnisse
mit einem nachweislichen Bezug zur Steiermark umfasst.

Teilnahmeberechtigte
– sowohl Einzelpersonen als auch Autoren-Teams.

Aufgabenstellung und Vorgaben
Eingereicht werden können Arbeiten über ein frei gewähltes Forschungsthema im Sinne der Vorgaben in der Präambel mit einem Umfang von mindestens 25 Textseiten (A4, eineinhalbzeilig, 12-Punkt-Schriftgröße) in deutscher Sprache.

In den eingereichten Arbeiten ist bzw. sind
– die eigene Forschungsleistung ersichtlich zu machen,
– eigene Aussagen mittels Fußnoten und bibliographischem bzw. archivalischem Anhang zu belegen,
– ein Verzeichnis der verwendeten Literatur anzuführen,
– der Text sprachlich auf einem Niveau abzufassen, dass er nahezu ohne redaktionelle Eingriffe veröffentlicht werden kann.

Der/die Einbringer:innen stimmen mit der Einreichung zu, sich allenfalls einer Erörterung der Arbeit zu stellen und deren Inhalt im Rahmen der OG Steiermark zu präsentieren.

Einreichung
Die Einreichungen sind im pdf-Format an das Referat „Militärgeschichte“ der OG Steiermark, per E-Mail an: , zu richten und gemeinsam mit einem Lebenslauf des/der Verfassers/innen und den Kontaktdaten zu übermitteln.

Die Einreichungsfrist für den „Forschungspreis Militärgeschichte“ 2026 endet am 31. März 2027. Verspätet einlangende Arbeiten werden nicht berücksichtigt.

Bewertung
Die Bewertung der eingereichten Arbeiten erfolgt durch das Referat „Militärgeschichte“ der OG Steiermark. Der Rechtsweg ist ausgeschlossen.

Kriterien der Bewertung
– herangezogene Quellen, deren Aufbereitung und Verarbeitung
– inhaltlicher Mehrwert, insbesondere dessen fachliche Bedeutung und Neuigkeit
– Bildungs- und Öffentlichkeitswirksamkeit

Dotierung des Preises und dessen Überreichung
Das Preisgeld beträgt 1.000 Euro. Es kann entweder für eine Arbeit oder gesplittet für maximal drei Arbeiten zugesprochen werden. Der „Forschungspreis Militärgeschichte“ wird mit einer Urkunde vom Präsidenten der OG Steiermark in feierlicher Form überreicht.

Die OG Steiermark wird sich überdies bemühen, eine Veröffentlichung der prämierten Arbeiten zu ermöglichen.

Scharfschießen OG Steiermark 2026
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