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Erstmaliger Einsatz eines Milizbataillons
Jägerbataillon Steiermark bei Airpower mit an Board


Seit 1. April 2016 ist das Jägerbataillon 18 das mob-verantwortliche Kommando für das Jägerbataillon Steiermark „Erzherzog Johann“. Die Zusammenarbeit mit dem größten Milizbataillon Österreichs besteht bereits seit dessen Gründung im Jahr 2006 und wird bei der heurigen Waffenübung Ende August 2016 noch weiter ausgebaut.

„Das ist keine Übung, wir sind im Einsatz“, mit diesen Worten eröffnete Oberst Michael Miggitsch, Kommandant des Jägerbataillons Steiermark, die vorbereitende Milizübung am Fliegerhorst Hinterstoisser in Zeltweg Ende April 2016. Tatsächlich wird die Teilnahme des Jägerbataillons Steiermark an der internationalen Flugshow Airpower 2016 in Zeltweg erstmalig in der Geschichte der Miliz als Einsatzwaffenübung durchgeführt. Die Milizsoldaten werden gemäß dem Auftrag des Militärkommandos Steiermark für die Sicherheit im zugewiesenen Verantwortungsbereich eingesetzt. Die Einsatzart Schutz bedingt eine enge Kooperation mit Militärstreife/Militärpolizeibataillon und territorialen militärischen Kräften vor Ort. Personen- und Gepäckskontrollen, Zutrittsregelung und die Bewachung von Luftfahrzeugen im „Static Display“ (Flugzeuge am Boden) wird bei der Luftschau am 02. und 03. September 2016 zu den Hauptaufgaben zählen.


Oberst Tatschl und Oberst Miggitsch zeigen sich einig über den bevorstehenden Einsatz des Jägerbataillons Steiermark bei der Airpower 2016.

„Ein derartiger Einsatz kann als Novum für einen Milizverband in der Geschichte des Bundesheeres bezeichnet werden“, sagt Oberst Michael Miggitsch und zeigt sich dabei von der Einsatzfähigkeit seines Verbandes überzeugt, wurden derartige Aufgaben ja bereits im Rahmen von fünf beorderten Waffenübungen erfolgreich geübt. Auch der Kommandant des Jägerbataillons 18 in St. Michael, Oberst Karl-Heinz Tatschl, sieht den Einsatz der Miliz bei der Airpower als einen wichtigen Meilenstein in der bereits 10-jährigen Zusammenarbeit der beiden Bataillone. Das JgB18 werde, so Oberst Tatschl, seine bei vorigen Veranstaltungen gesammelten Erfahrungen an das Jägerbataillon Steiermark weitergeben und dieses nach besten Kräften unterstützen. Die Übertragung von verantwortungsvollen militärischen und gegebenenfalls sicherheitspolizeilichen Aufgaben an ein Milizbataillon sieht man als Entlastung der Präsenzkräfte, welche somit über mehr Kapazitäten für andere Bereiche verfügen. Die Möglichkeit, seine Fähigkeiten im Einsatz unter Beweis zu stellen, wird als zusätzlicher Motivationsfaktor für die Milizsoldaten, die ein hohes Maß an Engagement für den Dienst beim Bundesheer mitbringen, gesehen. Positiv aufgenommen wurde in diesem Zusammenhang von den beiden Kommandanten auch die Absicht des Bundesministeriums für Landesverteidigung und Sport, Ausrüstung und Material der Miliz wesentlich zu verbessern und somit die Einsatzfähigkeit weiter zu erhöhen.


Erfahrungen in Sachen Schutz haben die Milizsoldaten des JgB ST schon jede Menge wie bei der "Kreidfeuer 2014" mit dem Schutz kritischer Infrastruktur.

Fotos: Referat ÖA&Komm JgB ST

 

 

 

 

 

 

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