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Empfang im Grazer Rathaus, 24.06.2015
Bürgermeister Mag. Siegfried Nagl erhält OGST-Auszeichnung
 

Nach der Amokfahrt in Graz war der Zeitpunkt nicht gerade der beste, aber die lang angekündigte Einladung des Grazer Bürgermeisters und OGST-Mitglieds Mag. Siegfried Nagl stand und gestaltete sich zu einem freudigen aber auch besinnlichen und berührenden Erlebnis.
 

Empfang mit Bedacht aber herzlich

Graz. So fanden sich am Mittwoch, dem 24. Juni 2015 an die 60 OGST-Mitglieder in das Grazer Rathaus ein, wo man seit dem vorangegangenen Wochenende auch an dessen Seite ein Kerzenmeer mit zahlreichen Gedenkbotschaften vorfand. Ein für den Grazer Hauptplatz unter Tags seltenes Ambiente war festzustellen; still, nachdenklich, traurig und irgendwie entschleunigt.

Dementsprechend mit Bedacht begrüßte Bürgermeister Siegfried Nagl auch seine Gäste, angeführt von OGST-Präsident Oberst Gerhard Schweiger, der wie alle Uniformträger, einen Trauerflor trug. Trotz der Umstände, war der Grazer Bürgermeister ein eleganter und sympathischer Gastgeber, der keinen Hehl daraus machte, dass er die Offiziersgesellschaft und ihr Wirken äußerst schätzt. Er selber ist seit 2004 außerordentliches Mitglied der OGST.

 
Fotos zum Vergrößern anklicken.

Nagls Unterstützung für das Bundesheer

Seine Unterstützung für das Österreichische Bundesheer vertrat der Grazer Bürgermeister in der Vergangenheit sehr oft, vor allem auch öffentlich in den Medien. Sein offener Brief „Nach Außen blind, nach Innen untauglich!“ schilderte im vergangenen August seine Empörung über den Umgang der Bundesregierung mit dem Bundesheer und die Ignoranz gegenüber dem Willen des österreichischen Volkes. Er bezog sich dabei auf das Kaputtsparen der Armee und das Ignorieren des Ergebnisses der Volksbefragung zur Wehrpflicht im Jahr 2013. „Dieser Umgang, der das Bundesheer der Lächerlichkeit Preis gibt, ist inakzeptabel.“ Wie wahr, wenn man die Heeresbudgets der anderen EU-Länder betrachtet, die allseits derzeit wieder angehoben werden.

In der ORF-Sendung ZiB24 vom 20.08.2014 warnte Siegfried Nagl vor dem Ausverkauf des Bundesheeres. „Die Sicherheit nach Innen und nach Außen ist eine wesentliche Säule einer Demokratie. Der Weg, der derzeit beschritten wird, kann dies nicht mehr gewährleisten.“ Bei diesem Interview bemerkbar, die ironische und polemische Art der Fragestellung von Moderator Roman Rafreider, der die Gefahr eines unmittelbaren militärischen Angriffs auf Österreich schmunzelnd als nicht gegeben hinstellt. Dem entgegnet Nagl, dass es nicht helfe, die aktuelle Situation um unser Heer lächerlich zu machen. Fakt sei, dass es in einem Krisenfall keine ausreichend gut ausgerüstete Armee mehr gibt, sowohl vom Personal als auch vom Equipment her gesehen. Jetzt sei Ehrlichkeit gefragt und dazu zu stehen, dass Sicherheit uns etwas wert sein muss.


Ein Bürgermeister mit Leib und Seele

Siegfried Nagl, reflektiert nach der Begrüßung im Gemeinderatssaal auf die Amokfahrt, bei der er selbst nur durch einen Schutzengel unverletzt blieb. Auch auf die Flüchtlingsthematik, bei der er auf Toleranz und Solidarität pocht, geht er ein. Nur damit könne man in einer kritischen Situation Normalität und Frieden schaffen. Dann berichtet er von seiner politischen Karriere und das fordernde, ihn jedoch sehr erfüllende Amt des Bürgermeisters der zweitgrößten Stadt Österreichs. Ein Amt, das er seit 13 Jahren mit Begeisterung aufopfernd ausübt.

Tagsüber sind es etwa 450.000 Menschen, die nach Graz kommen bzw. hier arbeiten und die Tendenz ist steigend. Über 100.000 Schüler und Studenten bilden tagtäglich einen nicht unbeträchtlichen Teil der Bevölkerung der Universitätsstadt, die er schmunzelnd auch einmal „Pensiopolis“ nennt. Das Schaffen notwendiger urbaner und moderner Infrastruktur wie dem Reininghaus-Projekt und ein weiteres Mur-Kraftwerk erwähnt er mit ein wenig Stolz. Man hat den Eindruck, dass Siegfried Nagl ein kompetenter und engagierter Stadtvater aber auch Philanthrop ist, der seinen Job gerne, professionell und überzeugend macht: „Vor ein paar Tagen war ich in der Früh wieder einmal Laufen, es goss in Strömen, aber so richtig einmal nass zu werden ist ein sehr gutes Gefühl und hilft."


OGST-Orden für den Grazer Bürgermeister

Oberst Gerhard Schweiger bedankte sich im Anschluss beim Gastgeber für den berührenden Empfang und Nagls Einsatz um das Bundesheer. Ordenskanzler Obert Peter Paul Pergler überreichte nach seiner Laudatio auf den Grazer Bürgermeister das Ritterkreuz der Offiziersgesellschaft Steiermark, einen der höchsten Orden für Verdienste um das sicherheitspolitische Gewissen.

In kameradschaftlicher Runde wurde im Anschluss bei einem Mosshammer-Buffet Vieles erörtert und diskutiert. Das Fazit, ein gelungener sowie eindrucksvoller, vor allem aber berührender Abend im Rathaus mit Bürgermeister Mag. Siegfried Nagl.

Die Offiziersgesellschaft Steiermark dankt Ihnen, Herr Bürgermeister Nagl, für die Einladung ins Grazer Rathaus, herzlich!

 

 

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Bürgermeister Nagl und Oberst Schweiger


 


Oberst Pergler verleiht das Ritterkreuz


 


OGST-Ritterkreuz

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