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Generalversammlung vom 28.05.2015
Veranstaltung der Offiziersgesellschaft Steiermark
 


Am 28. Mai 2015 fand die Generalversammlung der Offiziersgesellschaft Steiermark in der Gablenzkaserne statt. 70 Funktionäre, Mitglieder und Gäste waren gekommen, um das erste Arbeitsjahr von Präsident Oberst Gerhard Schweiger Revue passieren zu lassen und weitere Vorhaben und Strategien aus erster Hand zu erfahren.

Gablenzkaserne. Nach dem traditionellen Sektempfang für Neumitglieder, bei dem das OGST-Präsidium diese herzlich im Offizierskreis willkommen hieß, wurde die Generalversammlung um 1900 Uhr von Oberst Gerhard Schweiger, MSc eröffnet. Ein Bläserquartett der Militärmusikkappelle Steiermark untermalte die gesamte Veranstaltung, als Entree wurde von Medienreferent Olt Ekkehard Gröppel ein Eröffnungsvideo eingespielt, das auf etliche Themen wie die laufende sicherheitspolitische Bundesheerdebatte, die Zukunft der Miliz und deren geplante Aufstockung, den Eurofighter-Diskurs und die eklatanten Sparpläne des vergangenen Jahres Bezug nahm. Auch über die zahlreichen Veranstaltungen der letzten zwölf Monate berichtete das Intro. Nach dem Prozedere der Feststellung der Beschlussfähigkeit gemäß den Vereinsstatuten und der Genehmigung der Tagesordnung bzw. des Protokolls der Generalversammlung von 2014, wurde das Totengedenken von Ordenskanzler Oberst Commendatore Peter Paul Pergler durchgeführt.


Bericht des Präsidenten


In seiner Eröffnungsrede berichtete Oberst Schweiger über das vergangene Arbeitsjahr als Präsident und richtete seinen Fokus auf das brennende Thema Sicherheitsstrategie: „Österreich hat seit Juli 2013 eine «Österreichische Sicherheitsstrategie», die im Nationalrat mit den Stimmen von ÖVP, SPÖ und FPÖ beschlossen wurde. Dieses Dokument analysiert die aktuelle Bedrohungslage für Österreich und Europa sehr genau, zieht die notwendigen Schlüsse und gibt vor, welche Fähigkeiten im gesamten Sicherheitssektor zu erreichen sind – unter anderem durch das Österreichische Bundesheer. Die breite parlamentarische Mehrheit sollte eigentlich genügen, dass die Bundesregierung dieses Konzept auch auf Punkt und Beistrich erfüllt. Sie tut es aber nicht, im Gegenteil: Das Wehrbudget sinkt unter den ohnehin schon historischen Tiefststand von 0,6 Prozent des BIP ab. Dem Bundesheer fehlen derzeit jährlich rund 260 Millionen Euro, was sich hauptsächlich auf die Investitionen negativ auswirkt.“

Oberst Schweiger erwähnte, dass Deutschland, Tschechien und weitere europäische Staaten aufgrund der aktuellen Sicherheitslage in Europa die Wiedereinführung der Wehrpflicht andenken, die Baltenstaaten hätten dies bereits getan. Finnland reaktiviert gerade seine 900.000 Reservisten durch Datenabruf und intensiviert seine militärische Kooperation mit Schweden. Polen hat vor kurzem ein Investitionsprogramm von zusätzlich 13 Milliarden Euro zur Modernisierung seiner Streitkräfte beschlossen. Österreich hingegen investiere so gut wie nichts mehr in seine Armee.

Beschämend sei auch, wie hilflos Europa derzeit mit sicherheitspolitischen Problematiken agiert, sei es in der Ukraine oder vor seinen Grenzen im Mittelmeer. EU-Kommissionspräsident Jean-Claude Juncker spricht laut aus, was zur Bewältigung dieser Szenarien notwendig wäre, nämlich eine Europaarmee.

„In Österreich verlässt sich die Regierung darauf, dass Konflikte nur im Fernsehen und daher als fern wahrgenommen werden. Dabei liegt die Ukraine näher an Wien als Bregenz und täglich erreichen uns hunderte Flüchtlinge aus den Krisengebieten Nordafrikas.“



Resümee eines ereignisreichen Jahres


Der Präsident resümierte über das vergangene Jahr mit Bezug auf wesentliche Veränderungen, wie die Einrichtung eines neuen Generalsekretärs. Major Mag. Rudolf Grotti lenkt seit September 2014 die Geschicke in der Administration und Organisation und fungiert als der OGST-Ansprechpartner. Für die Bewältigung der umfassenden Aufgaben und Projekte ist selbstverständlich ein eingeschweißtes Team notwendig, welches seit vielen Jahren ausgezeichnete Arbeit leistet. So bedankte sich Oberst Schweiger bei seinen Funktionären im Präsidium und erweiterten Präsidium für deren Engagement, aber auch den Mitgliedern für das stets rege Interesse an den Veranstaltungen. „Die OGST ist sehr gut aufgestellt!“


Angebot an Events noch nie so groß


Der Aktivitäten gab es mehr als genug, seien es die gelungenen und bestens besuchten Veranstaltungen des OGST-Seniorenreferates mit kameradschaftlich verbindenden Ausflügen, interessanten Informationsnachmittagen (zuletzt exklusive Rechtsberatung durch RAA Mag. Michael Unzeitig) oder gemeinsamen Gendenkveranstaltungen. Hierfür zeichnet Referatsleiter Brigadier Mag. Johann Windhaber mit seinem Team verantwortlich. Das Sportreferat führte erneut das Familienschiwochenende am Krippenstein durch, Basisfitness für Führungskräfte und der Moderne Fünfkampf gehören ebenfalls zum gerne angenommnen Sportangebot von Referatsleiter Major Manfred Waldner. Die Zweigstelle OGST-Universitäten nahm sehr erfolgreich an der „Military Competition“ im bayrischen Hammelburg teil (3. Platz) und lädt bekanntlich wöchentlich zum sogenannten „Budenabend“ im völlig renovierten Stadtkasino in der Radetzkystraße in Graz.

Die OGST selbst organisierte im Jänner die Teilnahme am "2. Tag der Wehrpflicht" in Wien und werde im Juni eine Fahrt zum Aufklärungs- und Artilleriebataillon 7 in Feldbach mit Vortrag samt Waffenschau durchführen. Auch der Empfang beim Grazer Bürgermeister am 24. Juni 2015, zu dem 80 OGST-Mitglieder geladen sind, steht auf dem Programm. Nicht zu vergessen die vielen hochinteressanten und informativen Jour-Fixe Abende mit den Themengebieten „Blackout“ und „Geheimdienste“, die sich immer größerem Interesse erfreuen. Last but not least veranstaltete das Medienreferat für insgesamt 100 Mitglieder einen Ausflug zum ORF-Zentrum nach Wien (Backstage-Tour) und zwei exklusive Führungen in der Justizanstalt Graz-Karlau, die sogar vereinsübergreifend (Panathlon) hohes Interesse erfuhren.

In der Medienarbeit und der Präsentation der OGST nach außen tat sich ebenfalls einiges, das die Handschrift des Leiters der Öffentlichkeitsarbeit im Militärkommando Steiermark trägt. Der Conscientia Newsletter wurde realisiert und eingeführt, die OGST-Website verzeichnet steigende Zugriffe und dient als Kommunikations- Informations- und Anmeldepalttform, die Zweigstelle OGST-Universitäten installierte sogar eine eigene Facebook-Seite und das OGST-Printmedium erfuhr durch einen Relaunch ein lesbareres und inhaltlich neues Format, das viele positive Stimmen hervorruft.

Abschließend verwies der Präsident auf zahlreiche ORF-Interviews die in Radio und Fernsehen ausgestrahlt wurden und die Position der OGST bezüglich der bereits eingangs im Film gezeigten Themen klar darlegten. Antrittsbesuche bei Politik, Wirtschaft und den beiden Partnern Grazer Wechselseitige Versicherung (GRAWE-Ball, Mitarbeiterehrung) und ÖAMTC (Eröffnung der neuen Steiermark-Zentrale) wurden genannt.


Ausblicke für den Herbst


In diesem Fahrwasser wird es weitergehen, so sind ab Herbst wieder sehr interessante Jour Fixe Abende geplant:
 

Ein weiterer dritter Karlau-Besuch wird am 22. Oktober 2015 stattfinden, Anmeldungen hierfür können ab Anfang September online auf der OGST-Homepage bzw. über den OGST-Generalsekretär getätigt werden. Auch mit der in jeder Ausgabe abgebildeten Rücksendekarte, ist eine Anmeldung möglich. Das Schießen der OGST ist wieder ein Thema, derzeit wird verhandelt, ob im Herbst ein Termin am Feliferhof angeboten werden kann.

„Lassen wir nicht nach in unserer Sorge um die Sicherheit unseres Landes und bilden wir weiter unsere Netzwerke und erheben wir weiter unsere Stimme!“, so Oberst Schweiger abschließend.

 

 

 

 

 

 

 

        
 

 

 

 

 

 

 


Ehrenrunde bei der OGST-Generalversammlung
 


Ordenskanzler Oberst Pergler in Aktion


 


 

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